Dicranochaete reniformis Hieron.
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Filed As
Chaetopeltidaceae
Dicranochaete reniformis Hieron. -
Collector(s)
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Identifiers
NY Barcode: 02106228
Occurrence ID: 1e7a595f-43e9-4428-9911-61e98a0694b8
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Feedback
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Kingdom
Algae
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Division
Chlorophyta
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Class
Chlorophyceae
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Family
Chaetopeltidaceae
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All Determinations
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Region
Unknown
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Georeferencing Method
Georeferencing Quick Reference Guide (Zermoglio et. Unable to georeference: more specific locality information needed.
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Distribution
No botanical uses.
NEW YORK BOTANICAL GARDEN te 2 s 2 < u r o Ji ja m m x V) £ m n x H o H H m O 2 > — -4 — > O CD f ro 90 o > / NEW YORK BOTANICAL GARDEN Hauck et Richter. Fhykotheka universalis. 346. Dicranochaete reniformis Hieronymus. Hieronymus im 65. Jahresbericht der Schles. Gesellschaft für vaterländische Cultur 1887 p. 293 u. f Epiphytisch auf Sphagnum und anderen Wassermoosen, aber auch auf faulenden Holzstückchen, Blättern und selbst Steinen aufsitzend, an einer quelligen Stelle am Wege von der Försterei Tannenbaude nach den Forstbauden bei Schmiedeberg im Riesengebirge gesammelt am 23. August 1887. G. Hieronymus. Der neue Organismus, welcher den Protococcaceen zugehört und zwar in die Nähe von Chlorochytrium Cohn und verwandten Gattungen gestellt wer- den muss, ist in den Sudeten häufig; z. B. findet er sich an vielen quelligen Stellen und in den Mooren des Riesengebirges, des Landshuter Kammes, des Eulengebirges etc. Vermuthlich ist er auch in anderen Gebirgsgegenden vorhanden. Man erhält den- selben am leichtesten zur Beobachtung, wenn man im Wasser gewachsene Moose in ein Glas mit Wasser setzt und an den Wänden desselben Glimmerstreifen an der Lichtseite aufstellt. Nach etwa 10 Tagen findet man an den Glimmerstreifen die ersten erwachsenen Zellen, die dann bald Schwärmsporen bilden, welche sich in der nächsten Nähe der Mutterzelle festsetzen u. s. w. Später wird der Organismus durch andere Algen leicht verdrängt und verschwindet nach einigen Monaten meist aus den Culturen. Hier zur Ergänzung des am angegebenen Orte über die neue Gattung und deren Art Gesagten die Diagnosen derselben. Dicranochaete gen. nov. Thallus unicellularis. Cellulae solitariae cytoblasto, chlorophoro corpusculum pyrenoideum unicum vel pluria et interdum granula amylacea gerente praeditae,. semireniformes vel subsemireniformes vel seiniellipsoideae, rarius sub- semiglobosae et inde 2—4-sinuato-lobatae. Membrana cellulosa, hyalina, saepe supra tuber- culis minimis coronata, posterius velamento gelatinoso, hyalino basicincta, sinu s. sinubus seta gelatinosa semel atque iterum, ter quaterve dichotoma, raro simplici exornata. Cellulae vege- tativae intumescentes omnes in zoosporangiis transmutantur. Propagatio agamica zoosporis. Zoosporae ciliis 2 vibrantibus, cytoblasto, ocello rubro, polo antico hyalino, chlorophoro unico instructae, contenti divisione succedanea repetita ortae c. 8—24 in quaque cellula, adhuc strato gelatinoso velatae rima s. fissura saepe basi subparallela erumpentes, postea strato gelatinoso rupto et liquefacto liberatae, inter se discedentes ciliis vibrantibus paulum motae, denique ciliis evanescentibus reqniescentes, in thallum transformantur. Ge- nerationes quotannis per tempus vernum usquè ad auctumnum complures enascuntur (circiter 25—30). Plantula probabiliter aplanosporis per hiemem servatur. D. rèniformis Hieron. Cellulae vegetativae semireniformes vel semiellipsoideae seta dichotoma unica praedita. Diam. cell. veg. — 35 ¡x Seta 80—160 y. longa. Var. seu forma pleiotricha: cellulis vegetativis subsemiglobosis 2—4lobulato-sinuatis, setis 2—4 simplicibus vel semel dichotomis, minoribus exornatis. Habitat in fontibus, palu dibus, locis uliginosis montium Sudetorum, epiphytiea in muscis frondosis (Sphagnaceis et Hypnaceis) et hepaticis (Calypogeia etc.) et lignis foliisque putescentibus, nec non lapidibus insidens. Figuren-Erklärung. A Individuum von oben gesehen auf einem Glimmerstückchen aufsitzend. B Ein In- dividuum von der Hinterseite gesehen. In demselben sind mehrere Pyrenoide vorhanden. C Individuum schräg von der Seite fast von vorn gesehen, in demselben sind bereits die Schwärmsporen gebildet, aber noch von einer inneren Gallerhülle umgeben, während die äussere bereits an der Oberseite einen Riss zeigt. 1) Schema der Schwärmsporenbildung, die erste Thetlung (1) ist eine Längstheilung, die zweite (2) erfolgt senkrecht auf dieóe und die Basal- fläche, die dritte (3) meist in der bezeichneten Richtung fast parallel zur ersten, ùuch öfters mit etwas geneigten Wänden. Die späteren successiven Theilungen erfolgen unregelmässig nach allen Richtungen des Raumes. E Etwa 8 Schwärmsporen enthaltende Gallerthülle, welche aus der daneben befindlichen Zellhaut e durch einen basalen Riss ausgeschlüpft ist. Die Zellhaut e zeigt in 2 Kreise zu 8 u. 16 geordnete kleine nach aussen hervorragende Höcker. F Zwei frei gewordene Schwärmsporen, welche Zellkern, Chlorophor, rothen Augen- fleck und an der hyalinen Spitze 2 (nicht 4, wie 1. c. als wahrscheinlich angegeben) Geissein besitzen. G Zur Ruhe gekommene amoeboid werdende und sich festsetzende Schwärmspore, welche bereits die Geissein verloren hat. H Vermuthlicher Winterruhezustand (Aplano- spore), welcher durch Bildung einer neuen festen Membran in der äusseren entstanden ist. J Die Form oder Varietät pleiotricha. Das Individuum von oben gesehen zeigt 4 Borsten, von denen 3 einmal dichotomisch getheilt und 1 ungetheilt ist. I£ Theil eines Sphagnum- blattes mit aufsitzenden Exemplaren von Dicranochaete. A—J 620 X, K 150 X vergr. Prof. EjlG, Hieronymus. r? * r°1 "W* HFn«ARI<7«
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Dicranochaete reniformis Hieron.